« Deine Brust ist weiß, weißer noch als Schnee,
Dein Leib ist sanft, dein Atem süß wie Honig… »
- Pierre de Ronsard, Les Amours
Seit jeher spricht die Dichtung von der Liebe durch die Sinne.
Ronsards Worte beschreiben nicht nur einen Körper.
Sie beschwören eine Gegenwart, eine Erinnerung, eine schwebende Emotion.
Es ist nicht der Leib, den er beschreibt: es ist die gespürte Sanftheit.
Nicht der Mund: es ist das süße Echo eines gemeinsamen Atemzugs.
Denn Lieben geschieht niemals allein durch den Blick.
Es bedeutet fühlen, kosten, hören, berühren, atmen.
Es bedeutet, den anderen in sich einzugravieren, durch tausend beinahe unsichtbare Details:
Eine Pore der Haut, ein Duft, eine Wärme,
Ein Rascheln der Laken, ein Abendlicht.
Empfindungen als Gedächtnis der Verbindung
Unser Gehirn ist ein wunderbarer Alchimist.
Es verwandelt diese Mikro-Erlebnisse in emotionales Gedächtnis.
Wie Prousts Madeleine genügt manchmal eine einzige Empfindung, um eine ganze Welt wieder aufleben zu lassen:
Das Klirren eines Schmuckstücks, der Duft eines Öls, die Liebkosung eines Stoffes…
In der Intimität sind diese Elemente keine bloßen Accessoires.
Sie sind der eigentliche Stoff des Begehrens, das, was jede Begegnung einzigartig, lebendig und unvergesslich macht.
Bei 1969 glauben wir, dass die Sinne das Tor zur liebenden Verbindung sind.
Und dass das Ansprechen dieser Sinne die Begegnung mit sich selbst und mit dem anderen bereichert.
Die 5 Sinne erkunden: eine Kunst des Erwachens
Der Tastsinn, zuerst. Der unmittelbarste, der ursprünglichste.
Eine Feder, eine Kralle, eine Vibration…
Unser Bereich sensorische Accessoires wurde als ein Atelier aus Texturen und Schauern konzipiert, um innezuhalten, zu streifen, zu verstärken.
Es ist eine andere Art zu sagen: ich spüre dich.
Der Geruchssinn, dann. Ein einziger Hauch genügt, um eine Erinnerung zu öffnen.
Unsere Massage-Öle und Kerzen sind nicht nur dazu da, die Haut zu verwöhnen.
Sie erschaffen eine Atmosphäre, eine unsichtbare Signatur.
Eine Art zu sagen: ich bin hier, jetzt.
Der Gehörsinn, so oft vergessen und doch so mächtig.
Das Klimpern eines Körperschmucks, das Rascheln eines Bandes, ein ins Ohr geflüstertes Wort.
Erotik spielt sich auch im Flüsterton ab.
Der Geschmackssinn, manchmal diskret, aber stets evokativ.
Eine salzige Haut, ein Menthol-Atem, ein Schluck Wein.
Was man teilt, lässt sich auch kosten.
Und dann, der Sehsinn, natürlich.
Nicht um zu schauen, sondern um zu sehen.
Den Schatten erlauben, ihre Arbeit zu tun, die Gesten zu bewundern, die Langsamkeit einzuladen, mit der ein Träger über die Schulter gleitet.
The Art of Loving: das Intime erwecken
Unsere Website 1969 - The Art of Loving entstand aus dieser einfachen Erkenntnis:
Lust kommt nicht nur vom Sex, sondern von allem, was ihn umgibt.
Deshalb denken wir sinnliche Erlebnisse zu zweit als Inszenierungen zum Erleben.
Man muss keine Expertin sein und auch nicht extrovertiert.
Nur stärker spüren wollen.
Ein wenig innehalten.
Achtsam sein für das, was die Haut sagt, was die Luft trägt, was der Augenblick flüstert.
Denn eine Erinnerung beginnt oft mit einer Empfindung.
